C4
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C4 ist ein verbreitet verwendeter und sehr effektiver Plastiksprengstoff, der 1966 von der Firma Synthesia (der Erfinder war Stanislav Breberavon) aus Pardubice in der Tschechoslowakei entwickelt wurde.
Eigenschaften
Der Sprengstoff ist äußerst formbar (ähnlich wie Marzipan) und nur schwer von herkömmlichen Sprengstoffsuchgeräten aufzuspüren. Damit C4 nicht für Anschläge missbraucht werden kann, werden dem Sprengstoff seit einiger Zeit bei der Herstellung stark riechende Stoffe beigefügt, mit deren Hilfe er leichter von Sprengstoffspürhunden entdeckt werden kann. Zur besseren Sichtbarkeit in Röntgengeräten oder um ihn mit Metalldetektoren zu finden, wird Metallstaub eingearbeitet.
Die Lagerung von C4 ist ungefährlich, da weder Feuer noch Stöße (sogar mit einer Handfeuerwaffe) eine Explosion hervorrufen.
Zusammensetzung
C4 besteht aus 91% Hexogen, 2,1% Polyisobuten (Molmasse etwa 1.000.000), 5,3% Bis(2-ethylhexyl)-sebacat (DOS), 1,6% Motor-Öl, und teilweise zur leichteren Auffindbarkeit Marker und Metallpulver.
Das Hexogen wird mit Wasser aufgeschlämmt. Dann wird das Polyisobuten mit dem DOS in einem geeigneten Lösungmittel (Methylenchlorid oder Chloroform) gelöst und mit dem Hexogen vermischt. Das Lösungmittel wird abdestilliert und das Produkt kann verwendet werden.
Zum Auslösen einer Explosion haben sich 500 mg HMTD als ausreichend erwiesen.
siehe auch
Dieser Artikel basiert auf dem gleichnamigen Artikel vom 20. Okt. 2004 (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=C4_%28Sprengstoff%29&oldid=3275206) der Wikipedia (http://de.wikipedia.org), die hiesige Versionshistorie ist eine Fortsetzung der Wikipedia-Artikel-Historie (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=C4_%28Sprengstoff%29&action=history). |
